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Am 29. April des
Jahres 2004 kam in einer Seniorenrunde in Ulm das Gespräch auf Internet
und Lehrer. Ein Mitglied erzählte ein Erlebnis des Vortags:
Einer der Gesprächsteilnehmer, seit nicht allzu langer Zeit Grundschullehrer im Ruhestand, wurde gefragt, ob er sich das vorstellen könne. Er meinte, für seine frühere Schule schon! Er habe einmal einen Kurs mitgemacht und interessiere sich dafür, seine Kolleginnen und Kollegen eigentlich nicht. So versteht man das folgende Bild:
Das geschätzte Durchschnittsalter der Kolleginnen und Kollegen lag bei 45. Der Vortragende in der Informationsveranstaltung war 73; seit 3 Jahren beschäftigt er sich mit Computern, um das Internet für sein Hobby fruchtbar zu machen. Bedarf es noch eines Kommentars? Schreiben Sie selbst einen Kommentar, wenn Sie als Lehrer ihren Berufsstand verteidigen wollen oder wenn Sie als Bürger unseres Landes zu dem Vorfall Stellung nehmen wollen. Er wird mit Ihrer Zustimmung hier veröffentlicht. |
| Info zu Ihrem Kommentar
Internet und Lehrerbildung - nochmals ein Schock Gibt es Gründe für diese Beobachtung? Der einfachste wäe, dass schon bewiesen wäre, dass es in der Schule keine Anwendung für das Internet gibt. Dafür gibt es jedoch - leider nur wenige - Gegenbeispiele. Ein anderer möglicher Grund: Die Kultusverwaltungen der Länder sehen keine Notwendigkeit, das Internet zur Verbesserung des Schulalltags zu verwenden. Das wäre eine bösartige Unterstellung; am guten Willen fehlt es sicher nicht. (Vielleicht fehlt es an den richtigen Ansätzen dazu. Das ist leider sehr plausibel. www.bildungsstandards.de wird zwar nachweislich auch von Kultusverwaltungen oder der Beauftragten gelesen. Entweder finden sie dort nichts Brauchbares - oder sie verstehen nicht, was für Chancen in diesem Site beschrieben werden.) Es gibt indessen eine Entschuldigung für
die Kollegen. Betrachten wir das grüne Holz der Lehrerbildung an einer
Lehrerbildungseinrichtung, die sich, verglichen mit anderen, als fortschrittlich
bezeichnen kann. Zum Lehrpersonal gehören am 8.5.04 nach den Unterlagen
der Internetpräsenz der zugehörigen Hochschule (Der Name wird
bei begründeter Anfrage offengelegt.) 193 Personen. Für diese
gilt
Von den letzteren enthalten nur ganz wenige
auch schulrelevante Informationen, mit anderen Worten: Die Schulrelevanz
des Internets scheint an der betreffenden Hochschule kein brennendes Thema
zu sein. Auch der Nutzen des Internets in der Lehrerbildung wird kaum fruchtbar
gemacht, obwohl es auf einer dieser Homepages heißt:
Andere sind weniger aussagekräftig:
Außer dem Bild sonst nichts! Geht es hier nur um die Nutzung einer kostenlosen Emailadresse? Die Aktualisierungen liegen zum Teil Monate, zum Teil Jahre zurück, zum Beispiel findet man an einer Pädagogischen Hochschule Baden-Württembergs am 12.5.2004
In fast 3 Jahren kein Anlaß für eine Veränderung! Die Nutzung ist bescheiden: Eine der für Schüler und Lehrer am nützlichsten Seiten - der Autor ist als Kapazität in einem Massenfach über Deutschland hinaus bekannt - hat einen Besucherzähler. Die Seite ist seit 19.1.2001 erst 6116 mal angeklickt worden, davon etliche Male vom Autor von www.bildungsstandards.de . (www.bildungsstandards.de wird in jedem Quartal häufiger angeklickt.) Manche Kollegen machen es sich leicht mit den Verknüpfungen. Mehrfach wird man - unter Stichwörtern wie "Virtuelle Seminare" - auf eine Seite der Universität Karlsruhe verwiesen, auf der man erfährt
Ohne den Account geht es dann nicht weiter.
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| Zur Sicht der Schüler
Im Ulmer Münster steht eine Gebetswand. Sie wird auch von Kindern und Schülern viel benützt. Meistens geht es um Angst vor Klassenarbeiten und Kriegen, oft um gute Noten. Auch beim folgenden Gebet geht es um die Schule:
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