Evaluation der Kultusminister(-innen) und Kultusministerien (KM)


Evaluation ist ein Schlagwort, das zur Zeit Konjunktur hat. Evaluiert, das heißt bewertet, werden künftig Schulen, Universitäten, Juniorprofessoren, Rechtschreibreformen und vieles andere mehr aus dem Bildungsbereich. 

Politiker und Medien sind sich einig, dass evaluiert werden muss. Über das Wie besteht weniger Konsens.
 


Von  Renate Renner stammt der Vorschlag, auch KM zu evaluieren: "Viele Kolleginnen und Kollegen würden sich übrigens auch mal eine Evaluation von Kultusministerinnen und Kultusministern und deren Arbeit wünschen." Gymnasium Baden-Württemberg 7-8/2004, S. 6

Wenn Sie an dem Versuch teilnehmen wollen, diesen Vorschlag "1:1 umzusetzen", dann finden Sie hier die 1. Arbeitsfassung eines Evaluierungsbogens für KM (evabogen.htm). 

IIhre Eingaben werden zusammen mit dem Datum der Eingabe in einer Datei gespeichert; es kann dann nicht zurück verfolgt werden, von wem die Eingaben stammen. 

Korrekturvorschläge für den Evaluierungsbogen sind per Email mit dem Betreff "Evabogen" erwünscht.

Interessenten erhalten vorläufig die unbearbeitete Datei, wenn sie diese per Email mit dem Betreff "Evadatei" anfordern. Sollte das Interesse an der Datei größer werden, wird sie als Download zur Verfügung gestellt.



Im Evaluationsbogen sind absichtlich zum Teil schon (in Fettschrift) die diffusen Begriffe  der KMK-"Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss" verwendet worden. Die Ergebnisse der Evaluation haben damit die Aussagekraft von Schulnoten, nämlich gar keine. Sie verdienen damit die gleiche Wertung wie die Schulnoten, die landauf, landab über Lebenschancen von Kindern entscheiden. 

Es wäre ein Leichtes, Bildungsstandards durch Aufgabenklassen entsprechend dem Dortmunder Manifest zu definieren. Damit würde man zu Aussagen kommen, deren objektive Überprüfbarkeit denen der DIN-Normen entspricht. Im Bildungsbereich stehen die Reformen noch aus, die im Bereich der produzierenden Wirtschaft mit den DIN-Normen die gewaltigen Fortschritte des vergangenen Jahrhunderts ermöglicht haben.