Stand 1.5.04
Von E-Learning und Präsenzlehre zu E-Testing und selbstorganisiertem Lernen
 

Fritz Nestle

Institut für Mathematik und Informatik
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Reuteallee 46
71634 Ludwigsburg
nestle1@t-online.de


Abstract: Die Unterstützung der Präsenzlehre durch Medien hat eine lange Tradition. Trotzdem haben ergänzende Lernformen bisher nur in wenigen Fällen nach-haltig auf die Organisation der Präsenzlehre zurückgewirkt. Ein Grund dafür könn-te das Fehlen von konkreten Bildungsstandards sein. Im Dortmunder Manifest (www.bildungsoptionen.de/manifest.htm) sind grundsätzliche Anforderungen an solche Standards zusammengefasst. Die Auseinandersetzung damit führt zu der Vermutung, dass mit E-Learning vielleicht "das falsche Schwein geschlachtet" wird, solange E-Testing nicht allgemein angewendet wird: 

Vom "AV-Learning" der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts sind nur die Initiativen übrig geblieben, die staatliche Berechtigungen verleihen durften, u.a. das Telekolleg.

Die Grundform der heutigen Präsenzlehre geht zurück auf die Zeit vor der Erfindung des Buchdrucks. Wesentliches Element ist häufig eine Lehrperson, die zu einem fertigen Manuskript eine Vorlesung hält. Die Lernenden hören zu; ein Teil versucht, mitzuschreiben. 
In manchen Fächern wird - anstelle der Vor-"Lesung" - frei vorgetragen und an der Tafel, auf dem Projektor oder mit Hilfe eines Beamers entwickelt. Dann werden gelegentlich auch Bilder in die Darlegungen integriert. In den Naturwissenschaften wird der Vortrag durch Demonstration von Experimenten ergänzt. Gespeicherte Informationen spielen nur eine geringe Rolle.
Neben der Vorlesung werden Seminare und Übungen angeboten. Dann müssen sich die Teilnehmer, zum Teil in häuslicher Arbeit, auf die Veranstaltung vorbereiten. 
Solche handwerklich geprägten Veranstaltungen werden parallel an Dutzenden von Hochschulen und Tausenden von Schulen angeboten.

Ein Vergleich: 

Früher wurden Schuhe angemessen und für dieses Maß hat der Schuhmacher in Einzelarbeit ein Paar Schuhe genäht. Beim guten Schuhmacher hat der Schuh auf Anhieb gepasst. Billig war er nicht.

In Sonderfällen, bei verkrüppelten Füßen zum Beispiel, werden heute noch Schuhe in teurer Maßarbeit angefertigt. 

Für den Normalgebrauch werden Schuhe ohne Kenntnis des späteren Nutzers industriell produziert. Der Schuhkäufer greift auf eine große Auswahl zurück und entscheidet sich nach dem Anprobieren für ein Paar fertiger Schuhe; er kann dabei neben der Passform persönliche Wünsche zu Aussehen, Material und vorgesehenem Gebrauch berücksichtigen. Durch die Preisvorteile der industriellen Produktion kann sich heute im Gegensatz zur Zeit vor hundert Jahren jeder im Sommer und im Winter Schuhe leisten.

Bildung - auch Ausbildung - wird immer noch so angeboten wie Schuhe vor Einführung der industriellen Fertigung.  Wie lange werden wir uns das noch leisten können

2 Bildung als Initiationsritus

Max Planck, der Nobelpreisträger, hat mit 16 Jahren das Abitur abgelegt; mit 21 Jahren wurde er promoviert. Dieses Beispiel steht für viele vergleichbare Bildungsbiographien.

Ausbildung ist in Deutschland heute überwiegend zeitgesteuert und nicht ergebnisgesteuert, das heißt, ein Bildungsabschluß bestätigt im Normalfall anstelle von Qualifikationen nur eine Bildungsdauer fast ohne Rücksicht auf die erreichten Qualifikationen; Noten sind nicht vergleichbar. Die Verlängerung der Bildungsdauer beruht auf der irrigen Hypothese, daß Bildung proportional zur Dauer der Bildungsbemühungen zunimmt. Der Bildungsabschluß hat sich gegenüber Planck um rund zehn Jahre nach hinten verschoben. 

Die Bildungsqualität hat sich dabei nicht verbessert. Dies zeigt die Praxis. Kürzlich wurde bei einer Betriebsbesichtigung nach den Vorkenntnissen der Auszubildenden gefragt. Die Antwort: "Wenn die Sechzehnjährigen zu uns kommen, können sie sich keine Zahlen vorstellen und haben keine Ahnung vom Prozentrechnen. Wir ändern das erfolgreich während der Ausbildung bei uns." 

Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Studierende der Betriebswirtschaft im ersten Semester entdecken, dass sie keine Ahnung von Prozentrechnen haben und diese Lücke eilends schließen müssen, wenn sie erfolgreich studieren wollen.

Solche Beispiele  können fast beliebig vermehrt werden. Die Schule schafft es nicht hinreichend, langzeitig verfügbare Qualifikationen zu vermitteln.

Zwei Stufen höher: Manche Fakultäten an den Hochschulen bieten Dienstleistungen für andere Fächer an, die Physik zum Beispiel Vorlesungen in Experimentalphysik für Bauingenieure, Biologen, Maschinenbauer, Mediziner. Zum Nachweis des Besuchs schreiben die Teilnehmer am Ende eine Klausur. Der größte Teil der Aufgaben könnte theoretisch auch schon von Abiturienten erfolgreich bearbeitet werden, ein ansehnlicher Teil schon von Schülern der Klasse 10. Bei erfolgreicher Arbeit der Schule könnte im Studium darauf aufgebaut werden. 

Der Feststellung, dass wir es im Bildungswesen von der Vorschule bis zum Universitätsabschluss mit einer grandiosen Fehlallokation von Resourcen zu tun haben, kann nicht widerlegt werden. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung der Lernfähigkeit der nachwachsenden Generation als auch um finanzielle Resourcen im Milliardenbereich. Erstere verkümmert, weil die Anforderungen immer weiter gesenkt werden. Hatten beispielsweise vor 50 Jahren die Kinder am Ende der Grundschule überwiegend keine Schwierigkeiten, Divisionen mit einem dreistelligen Divisor fehlerfrei auszuführen, sind die Lehrplananforderungen in den Siebzigerjahren des vergangenenJahrhunderts auf zweistellige Divisoren reduziert worden, in diesem Jahrhundert auf einstellige. (Das heißt nicht, dass es sich beim Divisionsalgorithmus um eine sinnvolle Anforderung gehandelt hat. Als allgemeines Kognitionstraining ist freilich Dividieren in der Grundschule so nützlich wie in späteren Jahren der Lateinunterricht, der gerade jetzt in Bayern durch Verringerung des Pflichtwortschatzes weiter in die Nähe des reinen Absurdums gerückt ist.) 

Die Verkümmerung der Lernfähigkeit im Kindesalter kann später kaum mehr aufgeholt werden.

Die Erlegung eines Bären oder der gewonnene Skalp waren in früheren Gesellschaften ergebnisgebundene Grundlagen für den Eintritt in die Erwachsenenwelt. Sie haben zur erfolgreichen Bewältigung des Daseins beigetragen. Schule und tertiäre Bildungseinrichtungen können derzeit nicht nachweisen, dass sie optimal dafür organisiert sind, der nachwachsenden Generation einen nützlichen Platz in der Gesellschaft und für diese zu sichern. Sie sind auf dem Stand der handwerklichen Einzelarbeit stehen geblieben, ihre Tätigkeit ist zum Initiationsritus verkommen. 

3 Beispiele für konkurrierende Lernorganisation; Erfolge und Mißerfolge

In Wellen erreichen neue Lernformen das Bildungswesen. Fast alle erleben einen Höhepunkt und werden nach wenigen Jahren wieder vergessen.

In den vergangenen 50 Jahren fand für einige Zeit der Programmierte Unterricht große Aufmerksamkeit; ihm folgten die audiovisuellen Bildungsmedien, das Zertifikatssystem des DVV und das Bildungsfernsehen. Nachhaltig etabliert haben sich nur die Fernuniversität und das Telekolleg. Bei den Projekten der neuesten Welle "Multimedia am Computer" kann manschon jetzt extrapolieren, bis wann Ansätze wie Matheprisma, Virtualisierung im Bildungswesen (z.B. www.vib-bw.de Baden-Württemberg), MaDiN (Mathematikdidaktik im Netz, ...)  wieder in der Versenkung verschwinden.

Betrachtet man erfolgreiche und erfolglose Ansätze, so fällt auf, dass den erfolgreichen das Privileg verliehen wurde, staatliche Bildungsabschlüsse zu vergeben. (ECTS-Punkte können die entsprechende Situation im Hochschulbereich schaffen.) Erfolglose Entwicklungen sind einige Zeit im Umkreis der Entwickler wirksam, schaffen aber nicht den Sprung in die nachhaltige Anwendung. 

Der Umgang mit dem Computer zeigt die nachlassende Bedeutung der klassischen Präsenzlehre. Lang ehe sich ein Teil der Lehrer der allgemeinbildenden Schulen an die Computernutzung herangewagt hat, haben die Kids in Versuch und Irrtum mit diesem neuen Instrument umzugehen gelernt. Jahrelang waren viele ihren Lehrern haushoch überlegen. Hier war es nicht die Berechtigung, sondern vor allem die Faszination der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die sich die Kinder in beharrlicher Arbeit erschlossen haben. Hilfreich war die sofortige Rückmeldung, durch die auch die Frustrationstoleranz der Kinder verbessert wurde.

Es gibt eine Hypothese, die das Phänomen erklärt: Die Lernenden - und bei Kindern zudem deren Eltern - sind kaum an schulischen Inhalten interessiert, sehr stark jedoch an Berechtigungen und sichtbaren Ergebnissen (Sport, Musik, Computer, ...). Fernuni und Telekolleg sind ein Dauererfolg; sie vergeben staatlich anerkannte Berechtigungen. 

Man kann diese Hypothese erweitern: In der Regel ziehen Lehrende die handwerkliche Einzelarbeit vor und verhindern so, gestützt auf ihr Prüfungsmonopol, die breite Anwendung moderner Lernformen. Bei diesen verlieren sie einen großen Teil ihrer Privilegien: Der Lehrende ist nicht mehr die einzige Informationsquelle, und über kurz oder lang verliert er bei rationaler Organisation der Bildung auch das Prüfungsmonopol. Wenn einmal der Grundsatz "Wer lehrt, prüft." gefallen ist, verliert das Präsenzangebot in vielen Fällen seinen Reiz. Das Bildungswesen hat eine Revolution zu erwarten, wie sie vor rund 200 Jahren über die Weber hereingebrochen war oder wie wir sie bei der Schuhfertigung beobachten konnten. Der Lernende kann dann unter verschiedenen Lernformen (z.B. E-Learningangeboten) und unterschiedlichen Lerninhalten wählen. Er wird so frei wie der Schuhkäufer. Für das Schulalter brauchen wir dafür konkrete Bildungsstandards, für den Hochschulbereich harte Kriterien für den Erwerb von ETCS-Punkten.

4 Ansätze zu Reformen

Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe hat die Rationalisierung von Prüfungen bereits begonnen. Wenn ohne Hilfskräfte Klausuren mit mehreren hundert Teilnehmern korrigiert werden müssen, muß die Korrektur rationalisiert werden. Das gelingt nur mit Aufgabenformen, bei denen einige Freiheitsgrade der Beantwortung eingeschränkt werden. 

Früher war man durch die Forderung nach automatischer Auswertung auf Auswahlantworten (multiple choice) des Typs 1 aus 4 oder 1 aus 5 angewiesen.  Diese technische Einschränkung beim für die Auswertung gebrauchten Markierungsbogen wird zunehmend überwunden durch intelligentere Aufgabenkonstruktion. Korrigiert wird in der Regel noch von Hand. Computerkorrektur - sofortige Rückmeldung - wird zunehmend eingesetzt. Die Mathe-Kängurus 2001 bis 2003 (Auswahlantwort 1 aus 5) können zum Beispiel seit kurzem online bearbeitet werden. 

Von Schweizer Lehrern gibt es ein umfangreiches Angebot für Grundkenntnisse der Sekundarstufe I.

Der Schritt zum "E-Testing" im Bereich der Schule ist nicht mehr groß; es fehlt nur an der Einsicht:  Eigentlich hätte man von den Kultusministern konkrete Bildungsstandards statt des im vergangenen Dezember vereinbarten diffusen Wortgeklingels erwarten können. Es läßt sich zur Zeit nicht entscheiden, ob in der KMK das Problembewußtsein nicht vorhanden ist, oder ob sich die Bewahrer überkommener Machtstrukturen bewußt durchgesetzt haben.  Würde man die engagierten Lehrer ermutigen, so könnte im open-source-Verfahren rasch ein Zertifikatssystem entstehen. Dabei könnten auch Themen berücksichtigt werden, die trotz vielfacher Forderung bisher nicht die Schüler in der Schule erreicht haben. Mit einem Zertifikatssystem können Schüler mit größerer Lernfähigkeit aus dem Geleitzug befreit werden - und man wird "mit Erstaunen" feststellen, daß bei den meisten Schülern diese Lernfähigkeit weitaus größer ist als weithin angenommen wird. Wenn ein Industriebetrieb (siehe oben) die Lerndefizite von 9 oder 10 Jahren Schule neben den neuen Sachanforderungen in drei Jahren aufarbeiten kann, ist es grundsätzlich um die Lernfähigkeit nicht schlecht bestellt.  Dies gälte in viel größerem Maß, wenn schon im lernfreudigen Schulalter mehr Anregungen zur kognitiven Entwicklung vorhanden wären. Beispiele wie das Mathe-Känguru beweisen, daß die Schüler sogar zahlungsbereit sind (2004 haben sie mehr als 500 000 € freiwillig aufgewendet), wenn sie sich dafür an externen Maßstäben messen dürfen. 

Im Hochschulbereich wird das Problem  drängend, wenn das ECTS-System größere Verbreitung findet. Es muß offengelegt werden, für welche kognitive Leistung die Punkte vergeben worden sind, wenn die Vergleichbarkeit von Studienleistungen in Aachen, Stuttgart und Palermo sicher gestellt werden soll. Derzeit gilt als Regel: Für je 30 Stunden Lernzeit gibt es einen Punkt. Wofür der Punkt vergeben wrid, sit in das Ermessen des Lehrenden gestellt.

Das Dortmunder Manifest zeigt, wie man Bildungsstandards  und die Vergabe von Credits-Punkten organisieren kann.

5 Das Dortmunder Manifest - Grundlage einer Outputsteuerung im Bildungswesen

Im "Dortmunder Manifest" sind 6 Forderungen festgehalten, die man an Bildungsstandards stellen muss, wenn man eine objektive, lehrpersonunabhängige Ergebniskontrolle organisieren will, die zugleich alternative Lernformen unterstützt. Diese Forderungen schützen davor, dass ein kurzer Zeit eine neue Verknöcherung mit neuen Privilegien entsteht.

Grundlage

Grundlage für Bildungsstandards ist eine hinreichend umfangreiche, thematisch gegliederte Datenbank mit Aufgaben.

Definition

Ein Bildungsstandard für ein bestimmtes Thema ist erreicht, wenn eine hinreichend umfangreiche Zufallsauswahl aus einem Themenblock erfolgreich bearbeitet wurde.

Selbstkontrolle

Die Aufgaben sind so formuliert, daß die Richtigkeit der Bearbeitung vom Bearbeiter selbst (und damit vom Computer) kontrolliert werden kann. 

Zugang

Jeder Interessierte hat - gegebenenfalls gegen eine Gebühr für zertifizierte Bearbeitungen - freien Zugang zu den Bildungsstandards. Der Zugang kann problemlos über das Internet oder sogar UMTS realisiert werden. 

Zertifizierung

Erfolgreiche zertifizierte Bearbeitung eines Bildungsstandards ist zum entsprechenden Schulabschluß gleichwertig.

Träger

Nach dem Vorbild des Deutschen Instituts für Normung (oder der amerikanischen ETS (TEOFL), NCTM, Vestibular (Brasilien), SAT, ...) sind ein privater Anbieter als Distributor und die Entwicklung nach der open-source-Idee denkbar und wünschenswert.

Bei E-Learning, blended Learning und der klassischen Präsenzlehre ist häufig der Weg das Ziel. Bei der Realisierung steht die Intelligenz einzelner Lehrender im Mittelpunkt. Wenn ein E-Testing nach den Prinzipien des Dortmunder Manifests angeboten wird, können die Lernenden ihre eigene Intelligenz für das Lernen fruchtbar machen; sie lernen dabei das Lernen. E-Learning-Angebote sind eine wichtige Grundlage für selbstorganisiertes Lernen; ihr Nutzen beginnt jedoch erst mit zertifizierbarem E-Testing. Kinder lernen den Umgang mit dem Ball, Fahrrad oder Computer durch die sofortige Rückmeldung. Ein freier Zugang zu E-Testing schafft entsprechende Lernmöglichkeiten auch im kognitiven Bereich. Internet und UMTS können einen solchen Zugang unabhängig von Zeit und Ort gewährleisten.

Bei Verwendung konkreter Bildungsstandards entsprechend dem Dortmunder Manifest kann das Themenangebot verbreitert werden. Ein verbindlicher Bildungskanon kann oberhalb des Grundschulniveaus ohnehin nicht mehr begründet werden. Deshalb ist es wichtig, daß Kinder im Schulalter auch Lernangebote zu anderen Themen erhalten.

Es ist trotzdem ein großer Schritt von der kaum reflektierten Praxis der klassischen Bildungseinrichtungen zu outputbestimmten offenen Lernumgebungen. Die meisten Lehrenden habe nie über die Themen E-Learning und E-Testing nachgedacht. Das Beharrungsvermögen der derzeit Lehrenden wird von deren Berufsorganisationen zusätzlich gefördert. Automatische Informationsverarbeitung läßt im informationsintensivsten Bereich unserer Gesellschaft immer noch auf sich warten. Die Überwindung dieser Hemmnisse ist der Ansatzpunkt für nachhaltige Nutzung der Investitionen in E-Learning.

180 000 000 000 € fließen nach dem Statistischen Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2002 in den Bereich Bildung, Forschung, Wissenschaft. Eine rationalere Verwendung dieser Summe könnte dazu beitragen, die Zukunft des Standorts Deutschland zu sichern.
 


 
Schuhproduktion in Deutschland
1984                             90 Millionen Paare
1996                             20 Millionen Paare
Verkauf 1996             156 Millionen Paare
Quelle Statistisches Jahrbuch 1985/1997

Maßschuhe Preis für deutsche Produkte überwiegend 
in der Preisklasse 1 000.- € bis 2 000.- €;
bei Produktion im Ausland ab 100.- €; 
Maßkonfektion ab ca. 200.- €; 
die Produktion von Maßschuhen wird im Statstischen Jahrbuch 1997 nicht erfasst.